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Konica Z-up: Alles, was Sie über die Reihe der Kompaktzoomkameras aus den 90er Jahren wissen müssen

Konica Z-up: Alles, was Sie über die Reihe der Kompaktzoomkameras aus den 90er Jahren wissen müssen

Die Konica Z-up Serie: Analoge Zoom-Kompaktkameras zwischen Vielseitigkeit und Erfindungsreichtum

Einleitung

In der Welt der analogen Fotografie haben einige Kameraserien die kollektive Vorstellungskraft geprägt, wie die Olympus µ[mju] oder die Yashica T4. Aber andere, diskretere Serien verdienen es, wiederentdeckt zu werden. Dies ist der Fall der Konica Z-up, analoger Autofokus-Zoom-Kompaktkameras, die von 1988 bis 2003 produziert wurden, um Vielseitigkeit, Automatisierung und Kreativität in einem zugänglichen Format zu bieten.

Indem sie das breite Publikum ansprach und gleichzeitig fortschrittliche Funktionen integrierte, die normalerweise Expertenmodellen vorbehalten waren, gelang es der Z-up-Serie, eine echte Zwischenkategorie zwischen einfachen Kompaktkameras und sperrigen Spiegelreflexkameras zu schaffen. Heute, im Zeitalter der Rückkehr zur analogen Fotografie, tauchen diese Kameras wieder in den Fototaschen von Neugierigen, Studenten und Enthusiasten auf, die ein umfassendes 35-mm-Erlebnis suchen.

Eine fünfzehnjährige Geschichte: Konica Z-up, die Wahl der Vielseitigkeit

Zurück zu den Wurzeln: Konica ändert in den 80er Jahren die Richtung

Angesichts der erdrückenden Dominanz großer Hersteller wie Canon, Nikon oder Minolta auf dem Markt der Autofokus-Spiegelreflexkameras vollzog Konica Ende der 1980er Jahre einen strategischen Wandel. Anstatt einen aussichtslosen Kampf fortzusetzen, beschloss die Marke, sich auf ein vielversprechenderes Segment zu konzentrieren: das der analogen 35-mm-Autofokus-Kompaktkameras mit integriertem motorisiertem Zoom.

In dieser Logik entstand die Konica Z-up-Serie (Abkürzung für Zoom Up), mit einem ersten Flaggschiffmodell, das 1988 auf den Markt kam: die Z-Up 80. Diese führte die Philosophie der Serie ein: eine einfach zu bedienende Kamera, aber mit erweiterten Funktionen und einem motorisierten 40-80-mm-Objektiv, alles in einem ergonomischen Gehäuse mit Pop-up-Blitz, Datumsfunktion und schnellem elektronischem Verschluss.

💬 Französische Werbung der damaligen Zeit: „Sie kann alles, sie macht alles“ – ein vielsagender Slogan für die Positionierung der Serie.

Eine sich ständig weiterentwickelnde Serie über fünfzehn Jahre

Zwischen 1988 und 2003 vertrieb Konica mindestens 15 verschiedene Z-up-Modelle mit zahlreichen Varianten je nach Markt. Jedes Modell folgte schnell auf das vorherige, manchmal mit jährlicher Erneuerungsfrequenz. Dies ermöglichte es der Marke, ihre Kameras an Trends (Fernbedienung, Design, kreative Funktionen...) anzupassen.

Die Entwicklung ist auch bei den Zooms sichtbar: Vom bescheidenen 2x (40-80 mm) des ersten Modells geht man zu viel größeren Brennweitenbereichen wie 38-150 mm (Z-Up 150) über, ohne die Portabilität zu opfern. Mit diesen Varianten deckte Konica alle Bedürfnisse ab: Familienfotografie, Porträt, Landschaft, Reisen, Makrofotografie und sogar Langzeitbelichtung.

Die Z-up Generationen: zwischen Raffinesse und Miniaturisierung

Die ehrgeizigen Anfänge (1988–1990)

Die Konica Z-Up 80 markiert den Beginn der Serie mit einem klar formulierten Anspruch. Obwohl klobig, führte sie eine spiegelreflexähnliche Ergonomie ein, mit großem Griff, optischem Sucher, Pop-up-Blitz und zahlreichen Bedienelementen. Konica entwickelte dieses Modell sehr schnell mit Verbesserungen weiter.

Bereits 1989 trieb die Z-Up 80RC die Innovation noch weiter voran mit:

  • Abnehmbarer Infrarot-Fernbedienung, im Griff untergebracht,
  • Unendlich-Modus, sehr nützlich für Landschaften,
  • Serienbildmodus, Doppelbelichtung, Makro, programmierbare Bulb-Belichtung bis zu 99 Stunden (!),
  • Und vor allem einem Intervallometer, selten für eine Kompaktkamera dieser Zeit.

Diese Modelle waren Vorläufer der Bridge-Kompaktkameras, die sich auf halbem Weg zwischen klassischen Kompaktkameras und Amateur-Spiegelreflexkameras befanden, zu einer Zeit, als dieses Konzept noch nicht etabliert war.

Der Aufschwung der 1990er Jahre: Vielfalt und Innovation

In den 90er Jahren erweiterte Konica sein Sortiment, um allen Profilen gerecht zu werden:

  • Z-Up 28W: bietet ein 28-mm-Weitwinkelobjektiv, perfekt für Straßen-, Architektur- oder Reisefotografen.
  • Z-Up 60 / 70 / 80 Super: klassischere Kompaktkameras, aber gut ausgestattet.
  • Z-Up 110 Super / 130 / 135 Super / 140 Super: konzentrieren sich auf leistungsstärkere Zooms, um entfernte Szenen einzufangen.

Jedes Modell brachte kleine technische oder ergonomische Verbesserungen mit sich, und die Vielfalt der angebotenen Optionen ermöglichte es jedem, seinen Z-up entsprechend seiner Prioritäten (Weitwinkel, Telezoom, Design, Leichtigkeit...) zu finden.

Ende der Serie (1999–2003): Hin zu Kompaktheit und Ergonomie

Mit dem Aufkommen des APS-Formats und der zunehmenden Konkurrenz durch die Digitalfotografie modernisierte Konica seine Kompaktkameras. Die Modelle „VP“, „Super“ oder „e“ zeigten ein abgerundeteres Design, zweifarbige Metallgehäuse und eine vereinfachte Benutzeroberfläche. Auffällig sind auch:

  • Leichtere Gehäuse, teilweise mit rutschfester Beschichtung,
  • Gleitende Objektivabdeckungen,
  • Klare LCD-Bildschirme, praktischer in der Handhabung.

Die Z-Up 115e, 120 VP, 150 VP stellen den Höhepunkt der Serie dar: Kameras mit leistungsstarkem Zoom, leicht, zuverlässig und sehr umfassend, perfekt für anspruchsvolle Amateure.

Eingebettete Technologie: Automatisierung, Zoom, Kreativität

Eine automatische Kompaktkamera… aber weit entfernt von Basic

Alle Z-up teilen eine gemeinsame technische Basis:

  • 24x36 mm Format,
  • Autofokus mit Infrarot- oder aktiver Detektion,
  • Integriertes Multifunktionsblitzgerät (Auto, erzwungen, abschaltbar, Langzeitsynchronisation…),
  • Motor für Filmvorlauf/-rücklauf,
  • DX-Filmerkennung (100 bis 3200 ISO),
  • Vollautomatische Belichtung, sehr zuverlässig.

Doch einige Modelle – insbesondere die Z-Up 80RC, 80 Super, 115e – gehen weit darüber hinaus:

  • Makromodus, manueller Blitz, Belichtungskorrektur, programmierbare Bulb-Belichtung, Doppelbelichtung, Intervallometer…
  • Dioptrienkorrektur für Brillenträger,
  • Umfassende LCD-Anzeige, Funktionstasten,
  • Panoramamodus bei neueren Modellen.

Sorgfältig gefertigte Optiken, trotz ambitionierter Zooms

Die Konica Z-up Objektive variieren je nach Modell, mit Bereichen von:

  • 28–56 mm (Z-Up 28W),
  • Bis zu 38–150 mm (Z-Up 150 VP).

Die Blendenöffnungen sind typisch für Zoom-Kompaktkameras: f/3.5 bis f/7.8, sogar f/13 bei Tele. Die optischen Formeln sind sorgfältig, manchmal mit 11 Elementen in 9 Gruppen und asphärischen Linsen, was eine scharfe, wenig aberrante und kontrastreiche Wiedergabe gewährleistet, besonders in der Bildmitte.

An wen richtet sich die Konica Z-up Serie?

Die vielseitige analoge Kompaktkamera par excellence

Vielseitig, zugänglich und zuverlässig, richtet sich die Z-up Serie an:

  • Anfänger in der analogen Fotografie,
  • Familien und Reisende,
  • Gelegenheitsfotografen,
  • Aber auch neugierige Kreative, die kostengünstige kreative Funktionen suchen.

Die Z-ups können sowohl im Point-and-Shoot-Modus als auch in kreativen Konfigurationen mit Stativ, Langzeitbelichtung oder Doppelbelichtung verwendet werden. Dank ihres integrierten Zooms und ihres effizienten Automatikmodus passen sie sich stressfrei an alle Arten von Szenen an.

Ruf, Erfahrungsberichte und Vergleich mit der Konkurrenz

Eine unterschätzte, aber von Kennern geschätzte Kamera

Damals waren die Z-ups nicht die Stars des Marktes, aber heute heben Enthusiasten hervor:

  • Die Robustheit der ersten Modelle,
  • Die korrekte optische Qualität, besonders in der Mitte,
  • Die Geschwindigkeit des Autofokus (hervorragend bei der Z-Up 28W),
  • Und vor allem die Fülle an neuen Funktionen (insbesondere bei der Z-Up 80RC).

Einige Modelle sind heute in Kreisen von Analog-Enthusiasten Kult.

Im Angesicht der Konkurrenz: die Wahl der Vernunft

Konica musste mit Giganten konkurrieren:

  • Olympus mju Zoom, elegantes Design und scharfes Objektiv,
  • Canon Sure Shot, einfache Ergonomie und Zuverlässigkeit,
  • Minolta Riva Zoom, viele verschiedene Modelle,
  • Pentax Espio, exzellenter technischer Kompromiss.

Demgegenüber boten die Z-ups:

  • Mehr Funktionen zu einem oft niedrigeren Preis,
  • Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis,
  • Eine im Laufe der Zeit anerkannte Zuverlässigkeit.

Auch heute noch ist eine Konica Z-up eine relevante Alternative, um analog zu fotografieren, ohne sich zu ruinieren.

Warum eine Konica Z-up im Jahr 2026 wählen?

Die Z-up-Serie erfüllt alle Kriterien für einen erfolgreichen Wiedereinstieg in die analoge Fotografie:

  • ✅ Vollautomatik, ideal für Einsteiger,
  • ✅ Motorisiertes Zoom, für mehr Flexibilität,
  • ✅ Erweiterte Funktionen (Doppelbelichtung, Bulb, Makro…),
  • ✅ Kompatibilität mit aktuellen 35-mm-Filmen,
  • ✅ Erschwinglicher Preis auf dem Gebrauchtmarkt.

Kurz gesagt, die Z-ups ermöglichen es, die analoge Fotografie einfach (wieder) zu entdecken, während die Möglichkeit erhalten bleibt, kreative Techniken zu erkunden.

Fazit

Die Konica Z-up Serie, zu Unrecht von bekannteren Konkurrenten überschattet, erweist sich heute als unverzichtbares Sortiment für alle, die die analoge Fotografie erkunden möchten. Robust, gut konzipiert, in einigen Fällen innovativ, hat sie die Jahrzehnte ohne Verlust ihrer Relevanz überdauert.

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